Jan C Schlegel

Jan C. Schlegel wurde im Jahr 1965 im Schwarzwald geboren. Schlegel entdeckte seine Leidenschaft für die Photographie im Alter von vierzehn Jahren im Rahmen eines Photokurses in der Schule. Als Gewinner des Agfa Photo Wettbewerbs mit Fokus auf Portraits, nahm er Mitte der 80er Jahre an einem Seminar des Photographen Walter Schels in der Staatslehranstalt für Photographie in München teil. Unter Walter Scheels Einfluss begann Schlegel eine Leidenschaft für schwarz-weiß Photographien zu entwickeln. Toni Schneiders, einer der bedeutendsten Nachkriegsphotographen und Nachbar von Schlegel, wurde zum zweiten wichtigen Mentor für den jungen Photographen.

Nach zweieinhalb Jahren photographischer Ausbildung am Bodensee, im Alter von 18 Jahren, war Schlegel ein professionell ausgebildeter Photograph. Der Künstler lehrt Photographie an der University of the Nations und nimmt seine Studenten mit auf seine Reisen nach Afrika und Asien. Schlegel unterstützt sie im Finden eigener Sichtweisen in der Photographie.

Seit 1998 reist Jan C. Schlegel regelmäßig an entlegene Orte Afrikas und Asiens. Auf seinen Touren beobachtet der Künstler den rapiden Schwund von Traditionen und den zunehmenden Wandel der Lebensgewohnheiten der Menschen in ihren Stämmen. Die unaufhaltsamen Veränderungen veranlassten den Photographen die Menschen zu portraitieren, seine Eindrücke festzuhalten und die traditionellen Lebensformen in seinen Bildern zu bewahren. Seine Werke sind nicht inszeniert, Schlegel portraitiert die Personen so wie er sie vorfindet, in ihrer traditionellen Kleidung und natürlichen Umgebung. Als einziges Stilmittel verwendet Schlegel für jedes seiner Bilder denselben Hintergrund. Damit richtet er die Aufmerksamkeit auf die Menschen, nicht auf deren Lebensverhältnisse. Oft verweilt der Photograph mehrere Wochen bei einem Stamm, um diesen in seinen Lebensgewohnheiten kennen zu lernen und zu begreifen.

Jan C. Schlegel photographiert mit einer 4 x 5 klappbaren Laufbodenkamera (Ebony SV45 Ti) auf traditionellem Film und verzichtet vollends auf digitale Nachbearbeitung. Seine Bilder werden auf Barytpapier vergrößert und jeder Abzug händisch mit einer eigenständig entwickelten Mixtur des Photographen getönt. Somit entstehen individuelle Resultate, jede Photographie für sich ist ein Unikat. Abschließend werden die Bilder zur maximalen Haltbarkeit mit Selen getönt und auf 2 mm dickes Aluminium kaschiert.

Seit 2014 wird der Künstler von Bernheimer Fine Art vertreten und wurde mit großem Erfolg auf der Paris Photo präsentiert. Im Sommer 2013 fand die erste Einzelausstellung in den Galerieräumen in München statt.

Exhibitions

25 Januar 201729 Januar 2017
10 November 201613 November 2016
28 Januar 201631 Januar 2016
21 Januar 201624 März 2016
7 Mai 201511 Juli 2015
29 Januar 20151 Februar 2015
25 Juli 201428 Juli 2014
6 Dezember 20138 Februar 2014
14 November 201317 November 2013
20 Juni 20133 August 2013
15 November 201218 November 2012

Selected Works