Prix Pictet 2012

Do 25 Okt 2012Fr 9 Nov 2012
Öffnungszeiten: 
10:00 - 16:00h

Der Prix Pictet

Der Prix Pictet hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit ausdrucksstarker Photokunst die Öffentlichkeit auf dringende Sozial- und Umweltprobleme des neuen Jahrtausends aufmerksam zu machen. Seit seiner Schaffung 2008 hat er sich als einer der wichtigsten Fotopreise etabliert.

Das Thema des vierten Prix Pictet ist Power. Power hat sehr großes kreatives Potenzial. Es ist ein paradoxes Thema, das sowohl Hoffnung als auch Hoffnungslosigkeit beinhaltet. Wie die eingereichten Arbeiten für Power gezeigt haben, legt es beeindruckende und aufwühlende Bilder und Probleme offen.

Für den diesjährigen Prix Pictet empfahlen die 192 für die Vorschläge zuständigen Experten aus aller Welt 643 Photografen aus 76 Ländern. Aus den eingereichten Arbeiten nominierte die unabhängige Jury unter Vorsitz von Sir David King zwölf Künstler aus zehn verschiedenen Ländern. Die für den Preis nominierten Fotografen sind: Robert Adams (Amerika), Daniel Beltrá (Spanien), Mohamed Bourouissa (Algerien/Frankreich), Philippe Chancel (Frankreich), Edmund Clark (Grossbritannien), Carl De Keyzer (Belgien), Luc Delahaye (Frankreich), Rena Effendi (Aserbaidschan), Jacqueline Hassink (Niederlande), An-My Lê (Vietnam/Amerika), Joel Sternfeld (Amerika) Guy Tillim (Südafrika).

Die Gewinner 2012

Der französische Fotograf Luc Delahaye wurde am 9. Oktober 2012 als Gewinner des vierten Prix Pictet bekannt gegeben. Er wurde aus zwölf nominierten Künstlern ausgewählt und für die zehn eingereichten Bilder zum Thema Power aus seinem in den letzten zehn Jahren geschaffenen einzigartigen Fotobestand ausgezeichnet. Der mit 100'000 Schweizer Franken (rund 100'000 Dollar, 65'000 Pfund Sterling, 80'000 Euro) dotierte Preis wird von der Schweizer Privatbank Pictet & Cie gestiftet.

Dem britischen Fotografen Simon Norfolk erhielt den mit 40’000 Schweizer Franken (rund 40’000 Dollar, 27’000 Pfund Sterling, 30’000 Euro) dotierten Prix-Pictet-Reportageauftrag. Der Künstler wird nach Afghanistan reisen, wo Pictet & Cie die Arbeit der Schweizer humanitären Hilfsorganisation Medair in der abgelegenen Provinz Bamiyan unterstützt.

Welttournee

Der Preis hat ein weltweites Publikum von über 400 Millionen Menschen. Die Ausstellungen der nominierten Photografen der ersten drei Prix Pictet gingen auf Welttournee. Bis jetzt wurden die Werke in Beirut, Berlin, Bonn, Dresden, Dubai, Dublin, Düsseldorf, Eindhoven, Genf, Groningen, Hongkong, Lausanne, London, Madrid, Mailand, Moskau, Neu-Delhi, Paris, San Diego, Thessaloniki, Washington DC und Zürich gezeigt.

Auch die Arbeiten der nominierten Photografen des vierten Prix Pictet werden weltweit zu sehen sein. Die Photos werden zuerst in der Galerie Bernheimer Fine Art Photography in München, in der Galerie Quang in Paris und im Istanbul Modern Museum ausgestellt.

http://www.prixpictet.com/